Franz Joseph Ruf - Germany

Franz Josef Ruf (09.03.1908 - 29.07.1982) was a German architect and designer, who had a decisive influence on the German post-war architecture. Sep Ruf studied
architecture from 1926 to 1931 at the Technical University of Munich, and graduated under German Bestelmeyer and Adolf Abe. He then worked as a freelance architect in Munich, the first two years in partnership with his brother Franz Ruf. In his effort to remain independent, he designed only residential buildings as long as he could, and did not take part in commissions for state buildings. He was not a member of the NSDAP. He was called to military service during the war, fighting on the Russian front.
Sep Ruf became known for his buildings of simple, light and elegant appearance, and was considered a mediater for an architecture in Germany based on modern international models. His most famous buildings include the Academy of Fine Arts, Nuremberg, the New Maxburg in Munich, the Germanisches Nationalmuseum in Nuremberg and the BHF Bank skyscraper. Moreover, Sep Ruf in 1947 participated in the Interbau in hansaviertel, and designed two residential buildings. In collaboration with Egon Eiermann, Sep Ruf created the German Pavilion at the World Expo 58 in Brussels, which received worldwide recognition. Another building worth to be mentioned is the chancellor's bungalow for the Chancellor Ludwig Erhard. This building served as a residential and reception building for the Chancellor.


Franz Josef Ruf (09.03.1908 - 29.07.1982) war ein deutscher Architekt und Designer, der einen entscheidenden Einfluss auf die deutsche Nachkriegsarchitektur hatte. Sep Ruf studierte
von 1926 bis 1931 Architektur an der Technischen Universität München unter German Bestelmeyer und Adolf Abe. Danach arbeitete er als freischaffender Architekt in München, die ersten zwei Jahre in Partnerschaft mit seinem Bruder Franz Ruf. In seiner Bemühung unabhängig zu bleiben, entwarf er nur Wohngebäude, solange er konnte, und nahm keine Aufträge für Staatsgebäude an. Er war nicht Mitglied der NSDAP, wurde aber während des Krieges zum Militärdienst berufen und kämpfte an der russischen Front.
Sep Ruf wurde für seine Gebäude von einfachem, hellem und elegantem Aussehen bekannt. Er wurde in Deutschland als Mediator für eine Architektur auf Grundlage moderner internationaler Modelle betrachtet. Zu seinen bekanntesten Gebäuden gehören die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, die Neue Maxburg in München, das Deutsche Nationalmuseum in Nürnberg und der Wolkenkratzer der BHF Bank. Zudem nahm Sep Ruf 1947 an der Interbau im Hansaviertel Berlin teil und entwarf zwei Wohngebäude. In Zusammenarbeit mit Egon Eiermann schuf Sep Ruf den Deutschen Pavillon auf der World Expo 58 in Brüssel, der weltweite Anerkennung erhielt. Ein weiteres erwähnenswertes Gebäude ist der Kanzler-Bungalow für den Bundeskanzler Ludwig Erhard in Bonn. Dieses Gebäude diente als Wohn- und Empfangsgebäude für den Kanzler.


1962 - 1965  BHF-Bank High-Rise Building - Frankfurt